Profil

rfischerRuth Fischer
Ernährungsberaterin (sgd)

Interessenschwerpunkt vegetarische und vegane Ernährung

Weiterbildung im Bereich Vollwert-Ernährung

  • Seit 2014
    Selbständig mit Verpflegungskonzepte Ruth Fischer
  • 2012 – 2014
    Fernstudium zur Ernährungsberaterin (sgd)
  • 2004 – 2014
    Beschäftigung in einem 4 Sterne-Resorthotel mit Zertifizierung „ServiceQualität Deutschland“, davon 7 Jahre als Leiterin der Veranstaltungsabteilung
  • Bis 2004
    Geisteswissenschaftliches Studium mit Abschluss Magister Artium (M.A.) an der Universität zu Köln

Ihr Wohl liegt mir am Herzen!

Als ich vor einigen Jahren begann, mich intensiv mit dem Thema Ernährung und speziell mit unserer westlichen Ernährung (der sogenannten „Western Diet“) zu beschäftigen, stieß ich immer wieder auf die Nachteile dieser Ernährungsweise. Immer wieder wurden Zusammenhänge zwischen den Zivilisationskrankheiten und westlicher Ernährung diskutiert. Vergleiche mit anderen Ländern zeigten, dass unsere Ernährung vor allem am zu hohen Konsum tierischer Produkte und isolierter Kohlenhydrate (Zucker und Weißmehl) krankt, und damit einhergehend an einem viel zu niedrigen Konsum von pflanzlichen Produkten. Im Vergleich zu diesen anderen Ländern war die Rate an Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen entsprechend hoch.

Weil mich dieses Thema so fesselte, begann ich neben meinem Beruf als Veranstaltungsleiterin mit dem Studium zur Ernährungsberaterin. Bewusst habe ich dabei einen anerkannten Studienanbieter gewählt, der nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lehrt. Auch während meines Studiums wurde bestätigt, dass eine gesundheitsfördernde Wirkung in allererster Linie von einem hohen Konsum an pflanzlichen Produkten wie frischem Gemüse, Obst, Getreide (Vollkorn) und Samen ausgeht. Der Konsum von tierischen Produkten hingegen sollte eingeschränkt werden, vor allem im Hinblick auf Fleisch und gesättigte Fettsäuren. Auch und gerade der Verzehr von hochverarbeiteten Fertigprodukten hat nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit.

Beherzigt man diese einfachen Empfehlungen, lassen sich viele Krankheiten verhindern bzw. der Krankheitsverlauf verbessern.

Gerade diese Vorsorge aber sollte im Interesse jeder Gemeinschaftsverpflegung liegen, da hier die Möglichkeit besteht, mit einfachen Mitteln viele Menschen zu erreichen und somit viel im Ernährungsverhalten zu ändern.

In der Beratung von Gemeinschaftseinrichtungen sehe ich die Möglichkeit, viel im Sinne der Verhältnisprävention zu bewirken, die gerade auch diejenigen erreicht, die für eine Verhaltensprävention auf anderem Wege nicht zugänglich sind.