Herzgesunde Ernährung

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Herzgesunde Ernährung

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen, im Jahr 2012 starben in Deutschland 340.000 Menschen daran. Dabei ist eine effiziente Vorsorge gerade in diesem Bereich einfach umzusetzen – vorausgesetzt, man ist bereit, seinen persönlichen Lebensstil zu überdenken. Neben Nichtrauchen, mäßigem Alkoholkonsum und regelmäßiger Bewegung trägt eine herzgesunde Ernährung maßgeblich zur Vorsorge bei. Selbst bei erblicher Vorbelastung kann das Risiko durch einen herzgesunden Lebensstil erheblich gesenkt werden.

Und dabei geht es nicht nur darum, einen frühzeitigen Tod zu verhindern: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die vielleicht nicht zum Tode führen, schränken doch die persönliche Lebensqualität nicht unerheblich ein; die Medikamente, die man ein Leben lang nehmen muss, haben oftmals starke Nebenwirkungen. Einfache Alltagsaktivitäten wie Treppensteigen können schon problematisch werden, vom Fußballspiel mit den Enkeln ganz zu schweigen.

Was macht nun herzgesunde Ernährung aus?

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Vegane Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung

In den meisten Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung – seien es nun Krankenhäuser und Reha-Zentren oder auch Kantinen und Cafeterien in der Betriebsverpflegung – gehört eine vegetarische Menülinie mittlerweile schon zum Standard. Die vegetarischen Speisen werden nicht nur von Vegetariern gewählt, sondern oft auch von Omnivoren, die vielleicht nur etwas weniger Fleisch essen wollen oder den Anteil an Gemüse in ihrer Ernährung erhöhen möchten (was nicht zwangsläufig dasselbe ist).

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Gemüse und Obst

In einer vollwertigen Ernährung nehmen Gemüse und Obst einen hohen Stellenwert ein. Sie enthalten neben Ballaststoffen und lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen auch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, denen ernährungsphysiologisch erstaunliche Eigenschaften nachgewiesen wurden. Daneben liefern sie kaum Energie, so dass man sich an ihnen richtig satt essen sollte. Mengenmäßig sollten sie ungefähr die Hälfte unserer täglichen Nahrung ausmachen. Dabei sollte der Vorzug dem Gemüse gegeben werden: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt im Rahmen ihrer „5 am Tag“-Kampagne den Verzehr von 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag.

Obst lässt sich dabei auch durch Gemüse ersetzen, d.h. Sie können ruhig 5 Mal am Tag Gemüse essen und kein Obst. Gerade im Rahmen einer Reduktionsdiät kann ein niedriger Obstverzehr aufgrund des höheren Zuckergehaltes von Obst empfehlenswert sein.

Und das steckt drin:

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10 Regeln der DGE

Die von mir erstellten Speisepläne orientieren sich an den 10 Regeln für vollwertiges Essen und Trinken, die die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) aufgestellt hat. Sie bieten eine grundsätzliche Richtschnur für ein gesundhaltendes Ernährungsverhalten, sie enthalten jedoch keine konkreten Lebensmittel- oder Mengenempfehlungen.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der 10 Regeln mit meinen Interpretationen und Erläuterungen zur konkreten Anwendung in meinen Speiseplänen.

Die Original-Version der DGE können Sie hier lesen oder als PDF herunterladen.

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Teure Verpflegung oder gesunde Ernährung?

Die Krankenhäuser hierzulande sehen sich seit einiger Zeit in einer neuen Situation: Sie stehen im Wettbewerb um Patienten wie Hotels im Wettbewerb um Gäste oder Kaufhäuser im Wettbewerb um Kunden. Im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern können sie ihr Angebot allerdings nicht einfach über den Preis vermarkten, denn der Kunde – der Patient bzw. die Patientin – bezahlt die Krankenhausleistungen nur in den seltensten Fällen selbst. Die meisten Patienten wissen nicht einmal, wie viel ihre Behandlung oder ihr Krankenhausaufenhalt gekostet hat. Und diejenigen, die die Leistungen bezahlen, treffen nicht die Entscheidung über die Auswahl.

Also bleibt nur der zweite, schwierigere Weg, um Marktanteile zu sichern: Der Weg über die Qualität.

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Warum weniger Fleisch und Wurst?

Fleisch gilt vielen als wichtiger Lieferant für lebensnotwendige Nährstoffe wie Eisen, B-Vitamine (vor allem Vitamin B12) und natürlich Eiweiß. Gerade Geflügelfleisch halten die meisten Menschen wegen des geringen Fettgehalts für ein gesundes und wertvolles Lebensmittel. In vielen Diäten ist der Salat mit Putenbrust Dauerbrenner auf den Rezeptlisten, und auch Steak mit Salat wird von der Werbung immer wieder gerne als leichter Sommergenuss propagiert.

Doch warum wird dann von den Fachgesellschaften immer wieder so viel Wert darauf gelegt, dass der Fleischkonsum gesenkt wird?

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Muss es immer Vollkorn sein?

Schlagworte:

Im Zusammenhang mit gesunder Ernährung fällt immer auch der Begriff „Vollkorn“: Seien es nun Nudeln, Reis oder Backwaren – es wird immer dazu geraten, auf die Vollkornvariante umzusteigen. Doch warum ist das so? Was macht Vollkorn so wichtig für unsere Ernährung? Und sind diese Vollkornprodukte nicht auch schwer verdaulich?

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3 Gründe, weshalb Ihre Klinik ihr Verpflegungskonzept optimieren sollte

Kategorie(n): Allgemein

1. Gesundheit des Patienten

Eine Klinik ist in erster Linie der Gesundheit des Menschen verpflichtet. Sinn und Zweck ihrer Existenz ist es, die Gesundheit des Menschen wiederherzustellen bzw. eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden.

Dies geschieht vor allem durch die ärztliche Versorgung, die pflegerische Betreuung und die medikamentöse Behandlung. Um die Gesundheit vollständig wiederherzustellen, benötigt der Mensch darüberhinaus aber auch geeignete Nahrung, die alle essenziellen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält und ausreichend Energie über ein optimales Verhältnis der Makro-Nährstoffe bereitstellt.

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Von der Verhaltensprävention zur Verhältnisprävention

Kategorie(n): Allgemein , Gesundheitsvorsorge

In der Gesundheitsförderung und Prävention kann man hinsichtlich der Zielrichtung zwischen zwei Ansätzen unterscheiden: Auf der einen Seite steht die Verhaltensprävention, die sich an das Individuum richtet und eine Verbesserung der persönlichen Verhaltensweisen hin zu einem gesünderen Lebenswandel und hin zu gesunder Ernährung anstrebt. Dieser Ansatz ist in der modernen Ernährungsberatung, in Ernährungstipps und Ernährungsaufklärung allgegenwärtig. Auf diesem Wege erreicht man oftmals jedoch nur diejenigen, die sich ohnehin für eine gesunde Ernährung interessieren und weniger diejenigen, die am dringendsten ihr Verhalten ändern müssten.
Daneben existiert der Ansatz der Verhältnisprävention, d.h. die strukturellen Verhältnisse, in denen der Mensch lebt, werden so gestaltet, dass eine gesundheitsfördernde Umgebung entsteht.
Dieser Ansatz wiederum ist noch wenig ausgebildet: Viele Menschen, die in ihrem privaten Umfeld einen gesundheitsfördernden Lebensstil gerade auch im Hinblick auf ihre Ernährung praktizieren, sehen sich großen Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn sie gezwungen sind, ihr privates Umfeld zu verlassen. Sei es nun in der Betriebskantine, auf Geschäftsreisen im Tagungshotel oder bei einem Krankenhausaufenthalt – Vollkornbackwaren oder vollwertige Gemüsegerichte sind in der Gemeinschaftsverpflegung noch längst kein Standard.

Wie aber kann man vom Einzelnen erwarten, dass er seinen Lebensstil ändert, wenn die Umwelt es ihm so schwer macht?
Die Gesundheitsvorsorge ist eben nicht nur Aufgabe des Einzelnen, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, der sich gerade Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung stellen sollten. Das heißt nicht, dass nur vollwertige oder energiebewusste oder auch vegetarische Gerichte angeboten werden sollen, es heißt lediglich, dass immer auch vollwertige Gerichte angeboten werden sollten.

Ein weiterer Vorteil der Verhältnisprävention besteht darin, dass hierdurch auch Zielgruppen erreicht werden, die sich nicht aktiv für Gesundheitsfragen interessieren.

Lenkt man die Aufmerksamkeit von der Verhaltensprävention des Einzelnen auf eine Verbesserung der  Verhältnisprävention für alle führt dies eben auch wiederum zu einer breiteren Verhaltensprävention.
(Zu Verhaltensprävention und Verhältnisprävention siehe auch Leitzmann, Müller u.a.: „Ernährung in Prävention und Therapie“, 3. Auflage 2009, S. 535 f)


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Verpflegung im Krankenhaus – neue Konzepte

Viele sogenannte Zivilisationskrankheiten sind neben einem ungesunden Lebenswandel mit zu wenig Bewegung, zu viel Stress und Rauchen auf eine unzureichende Ernährung oder Übergewicht zurückzuführen. Bei einem Krankenhausaufenthalt werden Menschen mit diesen sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck oder Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oftmals von ihren behandelnden Ärzten aufgefordert, ihre Ernährung umzustellen.

Doch wie soll diese Ernährung aussehen? Mehr Gemüse und mehr Obst, mehr Vollkornprodukte und weniger Zucker und Fleisch, lautet oftmals die Antwort.

 

Wunsch und Wirklichkeit

Die Krankenhausverpflegung spricht leider vielerorts eine andere Sprache: mittags Schweinebraten mit Bratkartoffeln und einer kleinen Gemüsebeilage, zum Nachtisch gibt es Sahnepudding und abends eine Scheibe Graubrot mit Salami. Nicht selten werden so pro Tag 2500 – 3000 kcal verzehrt, empfohlen für Krankenhauspatienten sind laut D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr (aktualisierte Auflage 2015) 1800 kcal/Tag. Hinzu kommt, dass der Nährstoffgehalt – sei es durch die Art der Zubereitung oder durch die Verwendung von zu viel Fertigprodukten – mitunter sehr niedrig ist.

 

Die Ratlosigkeit des Patienten bleibt, und – schlimmer noch – er wird in seinen negativen Ernährungsgewohnheiten bestärkt: „Wenn ich dieses Essen im Krankenhaus bekomme, kann es ja nicht so schlecht sein.“

 

Stattdessen sollte der Patient den Krankenhausaufenthalt als Zäsur erleben und die Zeit nutzen, um gesunde und vollwertige Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes zu probieren.

 

Der Arzt könnte die Frage danach, wie gesunde Ernährung aussehen soll, mit einem einfachen Hinweis auf die hauseigene Verpflegung beantworten.

 

Neben der Speisenauswahl, einer ansprechenden Optik und angenehmer Sensorik spielt die Atmosphäre, in der wir unser Essen einnehmen, eine wichtige Rolle: freundliche Menschen, die das Essen mit einem Lächeln servieren, ein Glas Saft zum Frühstück oder ab und zu eine kleine Überraschung zum Abendessen sorgen für Wohlfühlatmosphäre im Krankenhausalltag.

Ist  eine bessere Verpflegung möglich?

 

Der Kostenfaktor muss dabei natürlich berücksichtigt werden, schließlich stehen auch Krankenhäuser und Pflegeheime im Wettbewerb. Doch zum einen ergibt sich durch das Zubereiten frischer Speisen auch Sparpotential im Wareneinsatz, zum anderen ist die für den Patienten nachvollziehbare Qualitätssteigerung auch ein Wettbewerbsvorteil.

 

Behalten  wir im Bewusstsein: Niemand ist freiwillig im Krankenhaus oder Pflegeheim, niemand ist gerne getrennt von Heim und Familie, dazu noch in einer Situation, deren Ausgang ungewiss ist.

Das Essen ist hier oft der einzige Lichtblick.